Herrenmode | Herrenschmuck

Im richtigen Moment…

Es ist Samstag Morgen 11.00 Uhr. Draußen scheint die Sonne, es ist angenehm warm. Hans-Peter wacht mit einem furchbaren Kater auf, die Sonne blendet ihn, der Schädel brummt, die Straßenklamotten, die er noch an hat, spannen und beengen, sein T-Shirt ist mit Blut befleckt, durchs Fenster weht ein angenehmes warmes Lüftchen. Die Erinnerung an die vergangene Nacht ist gleich Null, das Gewissen plagt ihn.

Ein Blick auf die Bettkonsole: der Wecker zeigt 11.05 Uhr an, daneben steht ein Glas Wasser mit zwei Aspirin-Tabletten davor. Auf dem Stuhl dahinter liegen frische Klamotten bereit als wäre eine Art Holtel-Service dagewesen. Hans-Peter schluckt das Aspirin und trinkt das Glas Wasser, um irgendwie hoch zu kommen. Unter dem Glas findet er einen Zettel von seiner Frau:

Hans-Peter steht auf, zieht frische Klamotten an und läuft das Treppenhaus hinunter. Das Haus ist aufgeräumt wie noch nie. Alles ist sauber, nichts liegt herum, in der Küche glänzt alles und auf der Terrasse wartet in der Tat ein frisch gedeckter mit Blumen geschmückter Frühstückstisch auf ihn. Frischer Kaffee steht in der Thermoskanne bereit, daneben ein Glas frisch gepresster Orangensaft und sogar eine Tageszeitung liegt daneben – das alles gabs in 20 Jahren Ehe noch nie! Er findet seinen Sohn im Sandkasten spielend und fragt ihn: „Na, mein kleiner Junge, wie gehts? Kannst du mir sagen, was gestern Nacht passiert ist?“

Der Junge erzählt: „Papa, du kamst gestern Nacht um halb drei Uhr stock besoffen nach Hause, hast komische Lieder gesungen, so dass sich die Nachbarn beschwert haben, und du bist gegen die Glasvitrine gelaufen, so dass sämtliche Gläser herausgefallen sind; dabei hast du dich im Gesicht schwer aufgeschnitten. Dann hast du auf den neuen Perser-Teppich gekotzt und den Toiletten-Teppich vollgepinkelt. Auf dem Weg zum Kühlschrank bist du dann eingeschlafen und auf den Boden gesunken.

Mutti und ich haben dich dann mit all unserer Kraft ins Bett geschleppt und als Mutti dir die Hose ausziehen wollte hast du sie mit lauter Stimme angeschrieen: „Finger weg, hübsche Frau, ich bin verheiratet!!!“

Loading Facebook Comments ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Seiten